Gründung des Bundesverbandes

Gründung des Bundesverbands

Mit Begeisterung wurde die Gründung des Bundesverbands Aufnahmeleitung e.V. (kurz BVAL) am 07. April 2024 unter vielen in der Aufnahmeleitung und anderen Organisationen der deutschen Filmbranche aufgenommen. Seitdem ist einige Zeit vergangen ohne das viel nach Außen drang. Was ist bisher passiert?

Hätte man uns gesagt, wie langwierig Behördengänge und Formalitäten dauern können… wären wir es trotzdem angegangen! Nach dem Gründungstreffen Anfang April 2024 haben wir im Vorstand als erstes einen Notar gesucht, um die Eintragung in das Vereinsregister anzustoßen. Das hat – mit Rückfragen des Amtsgerichts – bereits überraschend lange gedauert.

Dann folgten notwendige Eintragungen im Transparenzregister, die Kontoeröffnung, Aufbau einer zeitgemäßen Vereinsverwaltung und die Entwicklung des Auftritts und der Webseite. Vieles davon hat sich weiter in die Länge gezogen als erwartet, am Ende konnte aber alles erfolgreich an den Start gebracht werden. Im Zuge dessen gab es zahlreiche Vorstandsmeetings und -gespräche in denen wir über das Vereinslogo, Marketinggrundlagen, Webseitengestaltung, Veranstaltungen und Strategien sowie aktuelle, für den BVAL wichtige Themen in der Filmwirtschaft gesprochen haben. Herausgekommen ist neben der nun öffentlichen Webseite www.bval.info auch, dass der Berg an Arbeit gigantisch ist und wir die Mithilfe aller Mitglieder in Zukunft benötigen.

 

Was ist als Nächstes geplant?

  • Wichtig ist für den Verband unter anderem die Mitgliedergewinnung. Wir möchten eine ganze Berufsgruppe vertreten, also brauchen wir einen Großteil von euch als Mitglieder und Unterstützer*innen.
  • Damit wir uns alle austauschen können und von den vielfältigen Herausforderungen, Geschichten, Wünschen und Bedürfnissen erfahren können, wollen wir wiederkehrende Get-Togethers in den einzelnen Regionen durchführen, gerne im Umfeld von relevanten Film-Events.
  • Parallel dazu ist es ein wichtiges Anliegen für uns, Kontakte zu anderen Berufsgruppenverbänden, Filmverbänden, Organisationen und Partnern der Filmwirtschaft auf- und auszubauen.
  • Um die inhaltliche Arbeit besser gestalten zu können, soll es Arbeitsgruppen geben, die sich um einzelne Themen des Verbands kümmern sollen. Die Arbeit dieser Arbeitsgruppen wollen wir auf einer geplanten Klausurtagung (voraussichtlich Anfang Oktober 2025) zusammentragen und mit allen Teilnehmenden ergänzen und auswerten.
  • Aus dieser inhaltlichen Arbeit werden sich politische Themen ergeben, die wir eruieren werden und in die passenden, externen Gremien einbringen werden.
  • Ein besonderes Augenmerk wollen wir auch auf die Themen Standards und Aus-/Weiterbildung legen. Wir wollen mit euch Standards definieren, mit den Behörden abstimmen und für eine Vereinheitlichung bundesweit eintreten. Nur mit allgemein gültigen Standards können wir auch eine sinnvolle Aus-/Weiterbildung im Bereich Aufnahmeleitung gewährleisten. Ziel könnte es unter anderem sein, dass wir die Berufe in der Aufnahmeleitung zu einem Ausbildungsberuf machen, damit wir in den Tarifverhandlungen höher eingestuft werden.
  • Satzungsgemäß werden wir in der ersten Jahreshälfte eine Mitgliederversammlung durchführen um über wichtige Verbandsthemen zu sprechen und die turnusgemäßen Wahlen durchzuführen.

 

Wie ihr seht, waren die Arbeitsschritte bisher langwierig und die Aufgaben für die nahe und mittelfristige Zukunft sind umfangreich. Lasst uns ein starker Verband mit Rückgrat und großem Netzwerk werden – dafür brauchen wir jeden einzelnen von euch!

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Titelbild von Marcus Weber